Neustadt mit Barockviertel und Szeneviertel
Japanisches Palais (15)
1715 als Holländisches Palais errichtet, später (1727–36) für August den Starken zur barocken Vierflügelanlage im damals modernen chinoisen Stil erweitert.
Die auffälligen Dachformen aus der japanischen Architektur gaben dem Palais seinen Namen.
Im Palais Ausstellung der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen
www.skd-dresden.de
Barockviertel Königstraße (16)
1731 nach Plänen Pöppelmanns zwischen Japanischem Palais und Albertplatz als barockes Ensemble von bürgerlichen Wohnhäusern mit freien Innenhöfen angelegt, seit 1990 originalgetreu restauriert, heute eine attraktive Shoppingmeile mit edlen Boutiquen, ausgezeichneten Restaurants und modernen Kunstgalerien.
Dreikönigskirche (19)
1732–39 nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann und George Bähr entstanden, Kirchturm folgte erst circa 100 Jahre später, 1945 bis auf den Turm zerstört, heute nach Rekonstruktion als Haus der
Kirche auch Veranstaltungs- und Kongressstätte.
Kunsthandwerkerpassagen (18)
In den barocken Bürgerhäusern der Hauptstraße haben Kunsthandwerker, Töpfer, Porzellanmaler, Korbmacher, Metallgestalter und Floristen ihre Geschäfte eingerichtet und laden zum Schauen, Kaufen und Verweilen ein. In den Passagen und Höfen finden Sie auch Cafés und Restaurants.
Neustädter Markthalle (21)
Über 100 Jahre alter Gründerzeitbau, seit 2000 stilgerecht restauriert mit schmiedeeisernen Geländern, kunstvollen Eisentreppen und Lampen der Gründerzeit, attraktive Einkaufsstätte mit vielfältigem Angebot.
Jägerhof (22)
Ältestes Gebäude Dresdens, Ende des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance als Vierflügelanlage erbaut und für die kurfürstliche Jagd genutzt, von 1830–1877 Kavalleriekaserne, danach Abriss des Gebäudes bis auf den Westflügel, seit 1913 Ausstellungsgebäude des Museums für sächsische Volkskunst.
Szeneviertel Äußere Neustadt
Gründerzeitviertel um Alaun- und Louisenstraße mit urwüchsigem Flair, resultierend aus dem reizvollen Wechsel von restaurierten und alten Häusern, engen Gassen, verwinkelten Hinterhöfen, Geschäften von elegant bis schrill, unzählige Kneipen, Restaurants und Bars sorgen für ein aufregendes Nachtleben. Szenetreff.
Kunsthofpassage (25)
Durchgang durch fünf aneinander liegende thematisch gestaltete Höfe zwischen Görlitzer Straße 23/25 und Alaunstraße 70 mit einfallsreicher Architektur, fantasievollen Details, individuellen Läden, Ateliers und einladenden Restaurants.
Jüdischer Friedhof (26)
1751 angelegt, ältester jüdischer Friedhof Sachsens, nach Eröffnung des neuen jüdischen Friedhofs in der Johannstadt 1869 geschlossen,
Führungen nach Anmeldung beim Zentrum für Jüdische Kultur HATIKVA
Tel. +49 351 8020489
Pfund`s Molkerei (27)
„Der schönste Milchladen der Welt“ mit Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde,
Milchgeschäft der 1880 gegründeten Molkerei Gebrüder Pfund, die Innenausstattung des Ladens besteht aus fantasievoll gestalteten Fliesengemälden im Stil der Neorenaissance, die handgemalten Darstellungen auf Wänden, Fußboden und Verkaufstresen stammen aus der Kunstabteilung der Dresdner Steingutfabrik Villeroy und Boch.
Elbschlösser (35)
Am Loschwitzer Elbhang gelegen mit herrlicher Aussicht, umgeben von
ausgedehnten Parkanlagen.
Schloss Albrechtsberg
1851-54 im spätklassizistischen Stil für Prinz Albrecht von Preußen erbaut, Festsaal und Salons stehen für Kongresse und kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung
Lingnerschloss
Ursprünglich Wohnsitz für den Kammerherrn des Prinzen, später im Besitz des Fabrikanten und Begründers des Deutschen Hygiene-Museums, Karl August Lingner
Schloss Eckberg
1859-61 im Stil der englischen Neugotik errichtet, Gartenanlage und Schloss (heute Hotel und Restaurant) sind Zeugnis später Dresdner Romantik.
Gartenstadt Hellerau
Zusammen mit dem Bau der Hellerauer Möbelwerkstätten entstand 1909 nach den Plänen von Richard Riemerschmid die Gartenstadt Hellerau, die eine baukünstlerisch ausgereifte, höchsten Ansprüchen an die Arbeitsbedingungen entsprechende Fabrikanlage mit einer modernen Gartenstadtsiedlung verbindet.
Kultureller Mittelpunkt war das von Heinrich Tessenow entworfene Festspielhaus, wo sich zwischen 1912 und 1915 alljährlich die Kulturelite Europas traf. Nach aufwendiger Restaurierung ist das Festspielhaus seit 2006 wieder offen für experimentelle Aufführungen der modernen Kunst, wie die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik oder das Medienkunst-Festival CYNETart, zudem ist das Festspielhaus heute Produktions- und Aufführungsort des Tanztheaters Derevo und der Forsythe Company.


