Historische Altstadt
Zwinger (11)
Bedeutendstes Bauwerk des Spätbarock in Deutschland, 1710-28 in Zusammenarbeit des Architekten Pöppelmann und des Bildhauers Permoser entstanden, ursprünglich Orangerie und höfischer Festspielplatz, später Ausstellungsgebäude; 1847-55 Bau der Sempergalerie.
Im Zwinger: Gemäldegalerie Alte Meister, Rüstkammer, Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon
Residenzschloss (9)
Ende des 15. Jahrhunderts im Renaissancestil errichtet, später mehrmals
umgebaut und erweitert, bis 1918 Regierungssitz der sächsischen
Kurfürsten und Könige, 1945 zerstört, seit 1986 Wiederaufbau als
„Residenz der Kunst und Wissenschaft“. Im Schloss: Historisches
Grünes Gewölbe, Neues Grünes Gewölbe, Türckische Cammer,
Kupferstich-Kabinett, Münzkabinett.
Frauenkirche (3)
1726–43 von George Bähr errichtet, gilt als bedeutendster protestan -
tischer Kirchenbau in Deutschland und eines der wichtigsten Werke europäischer
Kultur- und Baugeschichte, 1945 zerstört und als Ruine Jahrzehnte
lang ein Mahnmal, 1994 –2005 Wiederaufbau, teilweise aus Originalsteinen
des alten Bauwerkes. In dem mit fünf Emporenebenen ausgestatteten
prachtvollen barocken Innenraum finden Gottesdienste und Konzerte statt.
Neumarkt
Der wohl bekannteste Platz in der Dresdner Innenstadt wird seit 2005
schrittweise in Anlehnung an seine einstige prachtvolle Barock -
gestaltung aus dem 18. Jahrhundert rekonstruiert. Die einst berühmten
Gebäude mit originalgetreu nachgestalteter Fassade in den engen
Gassen rings um die Frauenkirche laden ein zum Bummeln, Einkaufen
und Dinieren in historischem Flair.
Semperoper (10)
1838–41 von Gottfried Semper errichtet, nach einem Brand 1871–78
unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der italienischen
Hochrenaissance wieder aufgebaut, nach der Zerstörung 1945 original -
getreue Restaurierung und Wiedereröffnung 1985 als Spielstätte der
Sächsischen Staatsoper und der Staatskapelle Dresden.
Stallhof (12)
umgeben von Schloss, Johanneum und dem mit 22 toskanischen Säulen
geschmückten Langen Gang, im 16. Jahrhundert Schauplatz für Reit -
turniere, gilt als ältester Turnierplatz der Welt, heute Nutzung für kulturelle
Veranstaltungen, im Dezember mittelalterlicher Weihnachtsmarkt.
Fürstenzug (13)
101 Meter langes Wandbild aus 25.000 Meissener Porzellanfliesen,
Darstellung der Herrscher des Hauses Wettin als Reiterzug.
Brühlsche Terrasse (4)
Auf Grund der herrlichen Aussicht auch „Balkon Europas“ genannt,
1739–48 auf dem Festungswall als privater Lustgarten des Grafen Brühl
angelegt, 1814 mit der breiten Treppenanlage versehen und der Öffent -
lichkeit übergeben. In den Gewölben unterhalb der Terrasse gelang
Johann Friedrich Böttger 1708 die Herstellung des ersten europäischen
Hartporzellans.
Kreuzkirche (1)
1765–92 im Stil des Spätbarock/Frühklassizismus errichtet, hatte bereits
drei Vorgängerbauten, größte Kirche und größter Konzertraum der
Stadt, Heimstatt des Dresdner Kreuzchors, samstags 18 Uhr (im Winter
17 Uhr) Vesper mit dem Kreuzchor oder einem anderen Ensemble.
Kathedrale (8)
1738–54 von Chiaveri als katholische Hofkirche im Barockstil errichtet,
größter Kirchenbau Sachsens, seit 1980 Kathedrale des Bistums Dresden-
Meißen, kostbare Innenausstattung mit Rokokokanzel von Permoser,
Altargemälde von Mengs und Silbermann-Orgel, Gruft mit den Sarkophagen
der Wettiner und in einem Gefäß das Herz August des Starken.
Kunstakademie mit Kunsthalle (6)
im Stil der Neorenaissance 1891–94 auf der Brühlschen Terrasse
errichtet, auffallend die große Glaskuppel mit dem Bronzeengel, Sitz
der Hochschule für Bildende Künste. In der dazugehörigen Kunsthalle
werden u. a. wechselnde Expositionen moderner Kunst gezeigt.
Albertinum (5)
1884–87 auf den Grundmauern des ehemaligen Zeughauses als
Museums- und Archivbau errichtet, nach der Flutkatastrophe 2002
Sanierung und Einbau einer spektakulären Schwebekonstruktion für
hochwassersichere Depots über dem Innenhof. Im Gebäude: Galerie
Neue Meister, Skulpturensammlung.
Russisch-Orthodoxe Kirche (34)
1872–74 für die russische Gesandtschaft im Königreich Sachsen im
Stil altrussischer Kirchen des 17. Jahrhunderts erbaut.
Neue Synagoge (7)
2001 errichtet am Ort der 1938 zerstörten Sempersynagoge, würfelförmiger
Bau mit stufenweiser Drehung in die Gebetsrichtung Osten,
am Eingangstor der goldene Davidstern als einziges gerettetes Original -
stück der Sempersynagoge. Führungen nach Anmeldung möglich:
Tel. +49 (0)351 6560720
Yenidze (32)
1907 im neoorientalischen Baustil mit kunstvoll gestalteter, farbiger
Glaskuppel errichtetes Tabakkontor, beherbergt heute neben Büroräumen
ein Restaurant, unter der Glaskuppel finden Märchenlesungen statt.
Gläserne Manufaktur des VW Konzerns (31)
Direkt am Großen Garten hat der Volkswagen Konzern die „Gläserne
Manufaktur“ errichtet, eine weltweit einzigartige Kombination von
Fertigungs- und Erlebniswelt. Hier erfolgt die Montage der Luxus -
limousine Phaeton in Handarbeit.


